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ElPirineo – Kurvenorgie vom Feinsten

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ElPirineo ist der ideale Saison-Abschluss für kurvensüchtige Motorradfahrer. Nicht endenwollende Kurvengeschlängel, kaum Verkehr und viele gut ausgebaute Strassen; das sind die Pyrenäen. Dieses Jahr durchfahren wir die Pyrenäen komplett, d.h. im Süden sehen wir das Mittelmeer und im Norden den Atlantik. Die Tour garantiert sechs Tage lang ungetrübten Fahrspass und ist ein echtes Highlight am Ende der Saison!

Tag 1: Individuelle Anreise nach Perpignan.

Tag 2: Wir fahren direkt ans Mittelmeer und geniessen die Kurven und herrlichen Aussichten an der Côte Vermeille. Am Golf von Roses verlassen wir die Küste und fahren direkt nach Sant Feliu de Guixols, an der Costa Brava gelegen. Hier beginnt eine der schönsten Küstenstrassen der Welt, die uns nach Tossa de Mar, auch als „blaues Paradies“ Spaniens bekannt, führt. Hier verabschieden wir uns endgültig von der Mittelmeerküste und geniessen die Kurven nach Santa Coloma de Farners, in der Provinz Girona gelegen. Weiter geht es über extrem kurvige Strässchen nach Vic, Universitätsstadt und Bischofssitz in der Nähe von Barcelona. Nächstes Etappenziel ist dann Sant Hipolit, ehe wir durch ausgedehnte Pinien- und Buchenwälder die Gemeinde Alpens erreichen, in der sich auch die Ruine der Festung von Freixenet befindet. In Borreda fahren wir hoch nach Sant Jaume de Frontanya und erreichen schliesslich La Pobla de Lillet. Die Schlussetappe des Tages führt uns dann über den Coll de la Creueta nach La Molina. Von hier geht es hinunter ins Segre-Tal nach Prullans in unser Hotel. Dort lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Tag 3: Der heutige Morgen gehört den katalanischen Pyrenäen. Erstes Ziel ist der Sonnenschmelzofen in Odeillo. Kurz darauf erreichen wir Mont-Louis, dessen Zitadelle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Danach beginnt das erste fahrerische Highlight des Tages – die D117. Ein Kurvenbandwurm und diverse Schluchten lassen unseren Adrenalin-Spiegel  kräftig ansteigen. Damit nicht genug, denn kurz darauf geniessen wir den vielleicht schönsten Pass der Pyrenäen, den Col de Pailhères (2.001 m). Der Zwergstaat Andorra mit der höchsten Hauptstadt Europas, Andorra la Vella, ist nun nicht mehr weit. Die Hauptstadt des Fürstentums erreichen wir standesgemäss über mehrere Pässe und verlassen dann die Steueroase Richtung La Seu d’Urgell. Über den Coll del Canto, ein Highlight des katalanischen Strassenbaus, erreichen wir Sort, ehe wir die sehr kurvige C13 nach Vielha, im Val d’Aran gelegen, unter die Räder nehmen. Nicht weit davon entfernt breitet sich das grösste Skigebiet Spaniens - Baqueira-Beret - aus. Durch den Tunnel von Vielha und über zwei weitere Pässe erreichen wir Benasque im Herzen der Pyrenäen, wo wir am Abend Station machen.

Tag 4: Die heutige Pässeliste hat viele Highlights zu bieten und startet mit den Pässen Coll de Fadas und Coll de l’Espina. Nächster Wegpunkt ist dann der Tunnel von Vielha, ehe wir über den Col du Portillon nach Frankreich fahren. Bagnères-de-Luchon ist danach Ausgangspunkt für die berühmtesten Tour de France-Pässe in den Pyrenäen. Col de Peyresourde, Hourquette d’Ancizan und  Col du Tourmalet (2.115 m), der höchste französische und legendärste Pyrenäenpass sind nun unser Ziel. Der letzte der berühmten Tour de France-Pässe ist dann der Col d’Aubisque. Über diesen erreichen wir Laruns im  Département Pyrénées-Atlantiques. Kleine, kurvige Strassen sind nun unser Metier und auch einige kleinere, unbekannte Pässe wollen von uns bezwungen werden. Über Arette und Larrau erreichen wir schliesslich unser Tagesziel Saint-Jean-Pied-de-Port. Dort geniessen wir den Abend.
 
Tag 5: Heute erreichen wir den Atlantik und beginnen unsere Kurvenorgie mit dem Col d'Ispéguy. Dieser Pass führt uns ins spanische Baskenland. Über das Einkaufsparadies Dantxaria geht es nochmals zurück nach Frankreich, ehe wir über den Col de Lizarietta wieder Spanien erreichen. Nun ist das Seebad Zarautz mit dem längsten Sandstrand an der baskischen Küste unser Ziel. Wir haben den Atlantik erreicht!
Weiter geht es auf der Küstenstrasse zum Leuchtturm von Getariako – San Anton; danach nach Zumaia, wo wir Richtung Süden abdrehen und dem Atlantik endgültig „agur“  sagen. Die vielen Kurven nach Tolosa trösten uns darüber hinweg. Pamplona, die Hauptstadt der Provinz Navarra und bekannt für die Stierläufe während der jährlichen Sanfermines, umfahren wir weitläufig. Die sehr kurvigen Strassen um Pamplona herum lassen unsere Herzen dafür umso höher schlagen.  Über den Pass Alto de Artesiaga erreichen wir den Stausee Embalse de Eugi, der von diversen Wasserläufen gespeist wird. Nächstes Etappenziel ist dann das Valle de Arce-Tal, durch das wir Lumbier, an der Grenze zur Provinz Aragon gelegen, erreichen. Heutige Endstation ist dann Sos del Rey Catolico am Rande der Pyrenäen, wo 1452 Fernando II. von Aragón geboren wurde. Unter dessen Herrschaft wurde Spanien zur Weltmacht.

Tag 6: Wir verlassen Sos del Rey Catolico Richtung Stausee Embalse de Yesa, an dem der Fluss Aragon aufgestaut wird. Dieser bleibt unser ständiger Begleiter bis Jaca, in der Provinz Huesca gelegen. Über Sabinanigo und Fiscal erreichen wir Ainsa, einst Hauptstadt des Sobrarbe-Reichs. Danach geniessen wir den formidablen, aragonischen Strassenbau bis El Grado, am Rande der Sierra de Salinas gelegen. Kurvenreich geht es dann zum nächsten Stausee, dem Embalse de Barasona und weiter nach Benabarre, der historischen Hauptstadt der Ribagorza. Obwohl zur Provinz Aragon gehörend, wird hier katalanisch gesprochen. Über den Coll de Montllobar mit vielen Kurven und tollen Aussichten kommen wir nach Tremp, das flächenmässig die grösste Gemeinde Kataloniens ist. Die Sierra de Carreau, das Kurveneldorado Kataloniens, ist unser nächstes Ziel. Auf kleinen, kurvigen Strassen durch die Serra d’Oden mit ihren Sandstatuen erreichen wir den Coll de Jou. Hier biegen wir ins Skigebiet Port el Comte ab, das im  Norden der Serra de Querol liegt. Über den Coll de Port erreichen wir den Nationalpark Cadi-Moixero. Auf herrlich verkehrsarmen Strassen durchkurven wir die Serra del Cadi und erreichen schliesslich La Seu d’Urgell mit seiner berühmten Kathedrale, wo wir übernachten werden.

Tag 7: Am letzten Fahrtag sind morgens nochmals einige Pässe des Fürstentums Andorrra angesagt. Über den Pas de la Casa erreichen wir Frankreich. Col de Puymorens und Puigcerda, schon wieder in Spanien gelegen, sind unsere nächsten Ziele. Hier beginnt der  famose Kurvenbandwurm N152 nach Ripoll. Dann halten wir uns endgültig Richtung Frankreich, das wir über den Col d’Aras erreichen. Die gut ausgebaute und kurvenreiche D115 führt uns nach Amelie-les-Bains mit seinen Schwefelquellen, die schon die Römer für ihre Rheumaleiden genutzt haben. Über den Col de Llauro erreichen wir schliesslich wieder unser Hotel in Perpignan, in dem wir abends unsere Pyrenäentour ausklingen lassen. 

Eine unvergessliche Kurvenorgie in den Pyrenäen ist dann vorüber…

Tag 8: Individuelle Heimreise

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